Hintergrund
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    Anlässlich der Kommunal- und Europawahl am 25. Mai 2014 beschloss die CDU Ruhr auf ihrem 46. Bezirksparteitag das Regionalprogramm 2014-2020 „Auf dem Weg zur europäischen Metropolregion, Chancen ergreifen-Stärken ausbauen“. Damit unterstreicht die Partei erneut ihren inhaltlichen Gestaltungswillen für das Ruhrgebiet.

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Über uns
Liebe Mitbürger in der Metropole Ruhr!

Gemeinsamkeit macht stark! Diese alte Binsenweisheit hat in der über 90-jährigen Geschichte der regionalen Zusammenarbeit seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts an der Ruhr immer gegen die Egoismen einzelner Kommunen und ihrer Repräsentanten gestanden. So war es leicht, die Bildung einer starken, selbst planenden und sich selbst verwaltenden Region durch Teilung zu verhindern. Für die Landespolitik und die anderen NRW-Regionen, die den starken Ballungsraum ungern gemeinsam und geschlossen auftreten sahen, eine bequeme Situation.

Wir wollen dies ändern. Die Städte müssen in einer sehr viel intensiveren Zusammenarbeit die Chancen erkennen, die zur Bewältigung der Probleme des Strukturwandels und der prekären Haushaltssituation zwingend wahrgenommen werden müssen. Das Kulturhauptstadtprojekt „Ruhr 2010“ – übrigens 2003 mit CDU-Mehrheit und im Risiko stehenden finanziellem Engagement des Verbandes durchgesetzt – hat gezeigt, dass der gemeinsame öffentliche Auftritt das außerhalb der Region leider immer noch negative Image erheblich verbessern kann. Keine Stadt kann das alleine! Alle Rankings zeigen, dass die „Metropole Ruhr“ als Wirtschafts- und Investitionsstandort regelmäßig hintere Plätze belegt und sich im nationalen und erst recht im internationalen Wettbewerb der Investitionsstandorte mehr als schwer tut.

Die CDU-geführte Landesregierung hat dem Regionalverband 2009 die Kompetenz für die Regionalplanung, die seit 1975 bei den drei für das Ruhrgebiet zuständigen Regierungsbezirken in Arnsberg, Düsseldorf und Münster lag, zurückgegeben und damit eine über 20 Jahre alte Forderung der CDU Ruhr erfüllt. Endlich kann für die gesamte Metropole Ruhr wieder aus einer Hand in der Region geplant werden. Wie wichtig dies ist, zeigt sich aktuell an dem Kraftwerksprojekt Datteln IV.

Die Städte an Ruhr, Lippe und Emscher haben ihr Wachstum der Industrialisierung zu verdanken. Wir wollen heute eine gesunde Umwelt und können, wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, auf die verbliebenen industriellen Kerne nicht verzichten.  

Es ist viel zu tun, packen wir’s an. Gern nehmen wir Ihre Anregungen – auch Ihre Kritik – auf. 


Roland Mitschke
Vorsitzender der CDU-Fraktion im RVR

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