„Der Schildbürgerstreich einer Brücke ins Nichts hat nun ein Ende“, freut sich Jürgen Böhm (CDU) als Dortmunder Mitglied im Ruhrparlament.
Jürgen Böhm verweist über die Probleme, die nach der Sanierung der Brücke der alten Zechenbahn von Bergkamen nach Kamen im Jahr 2007 entstanden waren. Geänderte Förderbedingungen hatten einen Bau des Radweges verhindert, dessen Brücke schon fertig war.
Im Rahmen einer Radtour durch den Kreis Unna waren auch die Dortmunder Vertreter im Ruhrparlament Reinhard Frank und Jürgen Böhm, von der Radstation Kamen nach Werne an der Lippe geradelt.
„Die Verbindung zwischen Kamen und Werne sieht gut aus“, erklärt Jürgen Böhm nach Begutachtung der Strecke, die eine Anbindung des Emscherpark Radwegs der Route der Industriekultur per Rad nach Norden u. a. zur Römer-Lippe-Route bilden wird. „Und das nächste Mal fahre ich auch gleich die 20 km mehr von Dortmund aus“, ergänzt der sportliche Reinhard Frank, Mitglied im Planungsausschuss des RVR.
Der Regionalverband Ruhr mit Sitz in Essen ist der gesetzliche Zweckverband aller 53 Kommunen im Ruhrgebiet. Er bündelt die gemeinsamen Interessen der Mitgliedskommunen u. a. auf den Gebieten der Wirtschaftförderung, der Umwelt, des Tourismusmarketing und der Freizeitförderung. Darunter fällt im Rahmen des Strukturwandels der Region auf die Umwandlung nicht mehr benutzter Bahntrassen in Fahrradwege. Ziel ist der Aufbau eines qualitativ hochwertigen regionalen Radwegenetzes. Bisher hat der Verband ein Radwegenetz von 700 km geschaffen, das bis 2020 auf 850 km ausgedehnt wird.
Das Bild von der Eröffnungsrede zeigt von links nach rechts
Jürgen Böhm (Dortmund, CDU), Wilhelm Jasperneite (Werne, CDU), Bürgermeister Lothar Christ (parteilos) und Landrat Michael Makiolla (Kreis Unna, SPD).

